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Was man so hört

Aus einem Brief von Chiarah Geraldsdottir
(Monsterologin mit dem Forschungsschwerpunkt Paarung und Brutverhalten von Sumpfmonstern):

Hej ihr da draußen,
ich arbeite an der Forschungsstation in Gerland im Bereich der Monsterologie.

Dringend suche ich zwei fähige Jäger, die mir beim Einfangen verschiedenster Monster behilflich sein könnten und lade zur Zeit des Yorkfeuers zum Vorstellungsgespräch ein. Verpflegung und Bezahlung nach Vereinbarung.

Auch Forscher und Interesssierte möchte ich willkommen heißen: Wir werden Ausflüge in Monsterhabitate wagen.

Außerdem gibt es hier viel Zeit für Handarbeiten mit Wolle, Holz, Knochen und anderen Dingen. Bring Dir gerne etwas zum Tüdeln für das tägliche Teetreffen mit, bei dem wir uns über verschiedenste Dinge austauschen können.

Ich freue mich auf Euch!
Chiarah Geraldsdottir


Aus einer Unterhaltung beim Bier in der Taverne:
Den letzten haben die Viecher gefressen. War kein schöner Anblick. War unvorsichtig, das kann dann schon mal passieren. "Aufpassen!" sag ich immer.

Nein, außer ein paar Kratzern ist mir noch nichts passiert. Doch, warte - eins von denen hat mich mal vollgesabbert, das war wirklich widerlich. Ansonsten aber harmlos.

Du musst immer auf der Hut sein, aufpassen, sichern. Und immer alles im Blick haben. Hast du nicht alles im Blick, dann wird es gefährlich. Dann solltest du schnell laufen oder gut klettern können. Am besten beides.

Rüstung? Nein, das ist völliger Quatsch. Du musst schneller und beweglicher sein als die Viecher. Anschleichen oder wegschleichen in Rüstung? Viel Glück!

Falls ich dich jetzt nicht völlig abgeschreckt habe: Komm zum Yorkfeuer zu unserem Lager, frag nach Hilbert. Dann wollen wir dir ordentlich auf den Zahn fühlen. Nicht, dass die Monster dich fressen. Wäre irgendwie schade.


Das lag im Seminar aus: LARHGO muss handeln!
Der Bestand der Sumpfiten, eher als Sumpfmonster bekannt, Werwölfe und Trolle ist stark zurück gegangen, die Orks gelten in Larhgo als ausgerottet und die Ökse sind bereits vollkommen ausgestorben. Leider bedroht dieses Schicksal noch so viele andere in Larhgo heimischen Arten. Sie werden gejagt, gefangen, gequält und getötet.

Und warum? Weil die Machtgierigen, die nach Reichtum lechzenden, dem larhgotischen Volk eingeredet haben diese Lebewesen seien gefährlich.

Doch sollten wir alles glauben was man uns weiß machen will?

Die Jahrelangen Forschungen, der Hammerburger Universität, im Gerländer Sumpf zeigen, dass diese Tiere über soziale Fähigkeiten verfügen. Alle Arten kommunizieren untereinander und einige können sogar Art übergreifend kommunizieren. Einige Arten leben in Rudeln und besonders diese weisen große soziale Kompetenzen auf. Jungtiere werden von mehreren Rudelmitgliedern aufgezogen und bei der Jagd oder Futtersuche arbeiten sie zusammen.

Doch das Überleben dieser Tiere ist stark bedroht.

Diese Lebewesen müssen geschützt werden! Es muss etwas geschehen! Jetzt bist DU gefragt! Larhgo muss handeln!

Du möchtest dich am Schutz bedrohter Arten beteiligen? Es ist leichter als du denkst. Komm zu unserem Außenposten und hilft uns beim Erhalt des Lebensraumes der Sumpfiten. Wenn du es etwas aufregender magst, kannst du helfen Sumpfiten zu fangen, zu vermessen und zu markieren. Du interessierst dich für Raubtiere? Und es warten noch viele andere interessante Aufgaben auf dich.

Du möchtest oder kannst dein Heim nicht verlassen, möchtest aber trotzdem helfen? Dann lass uns eine Spende zu kommen. Schicke einen Boten mit dem Silberbetrag an: NALA Naturschutzbund Largho, Außenposten Gerland, 1. Vorsitzende des NALA Helmtrud Gertrudsdottir

Wir freuen uns auf dich!


Letzte Änderung: 01.02.2017 (21:35)

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